Schablonentechnik

Vorstellung

Gestalten mit Schablonen ist eine traditionelle Maltechnik aus Fernost.

Spielen Sie mit festen Formen oder immer gleichen Motiven.

Für diese Technik bieten sich viele Möglichkeiten an, zum Beispiel: Bordüren an Wänden, Decken, Fußböden oder Möbeln in Küche, Bad oder Kinderzimmer. Auch kleinere Mängel lassen sich damit kaschieren.

Beispiele:

So geht’s

Untergrund:
Farbig gestrichene Wand, Struktur- oder Rauhfasertapete - alles mindestens über Nacht getrocknet.

Arbeitsschritte:

  1. Die gewählte Schablone mit Malerkrepp an der Wand fixieren.
  2. Etwas Farbe auf einen Kunststoffdeckel (z.B. vom Farbeimer) geben.
  3. Mit einem Rundpinsel oder einem feuchten Schwamm sehr wenig Farbe aufnehmen. Überschüssige Farbe unbedingt abstreifen, damit beim Auftupfen keine Farbe hinter die Schablone läuft.
  4. Die Schablone von innen nach außen (deckend) oder von außen nach innen (schattierter Farbauftrag) austupfen. Schattierungen erzielen Sie, indem Sie das Innere der Schablonenöffnung heller lassen als den Rand, den Untergrund durchscheinen lassen.
  5. Die Schablone vorsichtig von der Wand abnehmen. Vor dem erneuten Anlegen der Schablone eventuell anhaftende Farbreste von der Rückseite entfernen.

Schnelle Alternative: Motiv-Roller

Motiv-Roller gibt es mit verschiedenen Motiven schon fertig in Baumärkten. Man geht vor, wie beim Kartoffeldruck: Die Motivfarbe dünn auf den Kunststoffdeckel (oder ähnliches) streichen. Mit dem Motiv-Roller darüberrollen. Achten Sie darauf, dass das Motiv komplett - aber nur dünn - benetzt ist. Anschließend die Farbschicht auf der Wand abrollen.

Tipps + Tricks

Führen Sie vor der Übertragung auf die Wand unbedingt einige Versuche mit der Schablone in der gewählten Farbe aus, um zu prüfen, wie der Farbton auftrocknet. Dabei sehen Sie auch, wieviel Farbe Sie auftragen müssen.

Stupfen Sie lieber in mehreren Gängen, so erzielen Sie die schöneren Konturen.

Benutzen Sie die gleichen Motive für die Vorhänge oder auf Möbeln; so wirkt die ganze Zimmeraustattung wie aus einem Guss.

Schablonenmotive eignen sich auch sehr gut zum Aufbringen auf gewischte Wände.

Bei Bordüren können Sie durch gezielt unregelmäßigen Farbauftrag einen Antikeffekt erreichen.

Werkzeug

Schablonen:
Schablonen gibt es fertig im Set z.B. von Dulux mit Motiven für Küche, Bad, Wohn- und Kinderzimmer.

Billigste und individuellste Möglichkeit: Stellen Sie die Schablone selbst her aus Pappe (keine Wellpappe). Als Motive sind z.B. Scherenschnittmotive sehr gut geeignet.

Das Schablonenmaterial darf nicht zu dünn sein, da es sich sonst vielleicht durch die Benetzung mit Wasser wellt oder einreißt. Am besten nehmen Sie festere Pappe, die Sie wasserfest imprägnieren: Streichen Sie einfach eine Mischung aus Leinölfirnis und Terpentin (jeweils Hälfte-Hälfte) auf den Karton und lassen ihn eine Nacht trocknen oder lackieren Sie den Karton mit einem Klarlack. In Künstlerbedarfsgeschäften können Sie auch spezielle ölgetränkte Schablonenpapiere (Manilapapier) kaufen. Ebenfalls geeignet ist wasserfestes Naßschleifpapier.

Zum Ausmalen der Schablone gibt es spezielle Schablonierpinsel mit Naturborsten (Sie nehmen am besten für jede Farbe einen); ebenso geeignet sind: Rundpinsel oder ein Haushalts-Schwamm.

Hier können Sie auch Schablonen beziehen:

Linver
Leihgesterner Str. 1
35440 Linden
Fax: 06403-96075
Tel: 06403-96076

Praxis - Tupftechnik - Schablonentechnik - Wickeltechnik - Wischtechnik




Das Farbe Team bedankt sich herzlichst bei Susanne Junghans von Baueinkauf.de für diesen freundlichen Besucherbeitrag!


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